Währungsgold

 

Was ist überhaupt Währungsgold?

Währungsgold wird häufig auch als Anlagegold bezeichnet und muss mindestens eine Reinheit von 995/ 1000 aufweisen. Da es weltweit als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel gilt, ist es von der Mehrwertsteuer befreit und bei Grenzübertritten in der EU fallen generell keine Zölle oder Gebühren an. Alle anderen Edelmetalle werden als Rohstoffe angesehen und in Deutschland mit einem Mehrwertsteuersatz von z.Zt. 19 % belegt. Viele Edelmetallhändler, wie auch die Währungswerkstatt, sind in der Lage, Silbermünzen mit aufgeprägtem Nennwert Mehrwertsteuerfrei anzubieten, in diesen Fällen kommt für den Händler die sogenannte Bruttogewinnmargenbesteuerung zur Anwendung, der Kunde profitiert von einem günstigerem Einkaufspreis.

Gold-Münzen eignen sich unserer Meinung nach nicht wirklich gut als Währung, oft werden ihnen, wie z.B. beim Krügerrand oder beim American Eagle, andere Metalle beigefügt um eine größere Härte zu erreichen. Ein Laie kann nicht unbedingt den Goldanteil der jeweiligen Münze abschätzen oder auf Anhieb feststellen, ob es sich gar um eine Kupfermünze handelt. Trotzdem spricht natürlich nichts dagegen Goldmünzen zu Anlagezwecken zu erwerben.  Goldbarren weisen neben Angaben zu dem Gewicht und der Reinheit ein Schmelzer- und Prüfzeichen auf. Barren bis 100 gr. werden meist gestanzt, Barren ab 250 gr. eher gegossen und auch mit einer Prägenummer versehen. Einige Barren sind fest mit ihrem Zertifikat   verbunden, sie werden auch Kinebarren genannt und haben die Größe einer Scheckkarte.

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